Wurschtgeld wohin?



Das Strafgeld wurde in den ersten Jahren dem emmentalischem Brauch folgend für die Bezahlung der Würschte verwendet.
Am 8. Ramserjass (1987) beschlossen wir, das Strafgeld nicht mehr zum Kauf der Würschte zu verwenden, sondern jeweils an eine wohltätige, gemeinnützige Organisation zu überweisen.

Seit 1987 konnten bis heute die Ramser über 29'000 Franken Wurscht-Geld für wohltätige Zwecke spenden und durften dabei selber 'nur' über 1'970 feine Ramser-Würschte heimnehmen.
Seit 2012 können die Ramser aus 3-4 Spendenvorschlägen jeweils auswählen, an wen das Wurschtgeld überwiesen werden soll.

Anfänglich wurde pro Strafpunkt 50 Rappen in die Wurscht-Kasse bezahlt. Ab Jahr 1994 wurde der Beitrag pro Strafpunkt auf 1 Franken erhöht.

Der minimale Spendenbetrag eines Ramserjass war 140 Franken (1987 in den Anfängen mit einem Strafpunkt-Geld von 50 Rappen); erreichte aber auch ein Maximum von 1'130 Franken (2014 beim 60. Jubiläums-Ramserjass mit 12 Teilnehmern).

Stiftung Kinderkrebsforschung Schweiz

Ramser 57, 65-69, 71 und 74 spendeten das Wurschtgeld an:
Bisheriger Spendenbeitrag total über 5'000 Franken

Stiftung Kinderkrebsforschung Schweiz
(früher = Schweizer Forschungsstiftung Kind und Krebs)
Die Stiftung Kind und Krebs ist die erste und bisher immer noch einzige schweizerische Institution, die sich ausschliesslich mit der Förderung der Erforschung von Kinderkrebs befasst. Es besteht keine andere Organisation, die sich auch nur schwergewichtig mit Kinderkrebs befasst. Im Zentrum der Schweizer Forschungsstiftung Kind und Krebs steht die Förderung innovativer und viel versprechender Therapien für Kinder und Jugendliche mit Krebs. Wir versuchen, Ihr Schicksal zu verbessern. Wir informieren über Kinderkrebs. Wir zeigen auf, dass kein Anlass besteht, davor zu resignieren. Unsere Stiftung generiert Gelder, die der Behandlung krebskranker Kinder direkt zukommen.
Wir verbessern mit gezielter Forschung die Heilungschancen krebskranker Kinder.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Kinderkrebsforschung systematisch zu unterstützen. Deshalb betreuen wir professionell selektionierte, kliniknahe Projekte und unterstützen sie finanziell. Unsere Vision ist es, mit den von uns unterstützten Forschungsprojekten einen Beitrag daran zu leisten, die Kinderkrebskrankheiten in den Griff zu bekommen. Die aus der Forschung gewonnenen Erkenntnisse sollen es den Spezialisten ermöglichen, präzisere Diagnosen zu stellen und spezifische Therapieformen zu entwickeln. Auf diese Weise tragen wir dazu bei, die Heilungschancen der an Krebs erkrankten Kinder weiter zu verbessern.
Kinderkrebs andere Therapieformen erfordert als Erwachsenenkrebs.
Die Erfolge in der allgemeinen Krebsforschung wurden vornehmlich im Bereich der Grundlagenforschung und bei Erwachsenenkrebs gewonnen. Sie sind in der Behandlung von Kinderkrebs meistens nicht direkt oder nur in geringem Umfang nutzbar. Kinder erkranken an anderen Krebsformen als Erwachsene. Zudem verläuft ein Krebs bei Kindern anders als bei Erwachsenen. Krebszellen vermehren sich bei kindlichen Tumoren enorm schnell. Dies prägt die Behandlungsmöglichkeiten; sie müssen auf den schnellen Krankheitsfortschritt Rücksicht nehmen. Spezifische Therapien sind auch erforderlich, weil krebskranke Kinder auf sie ausserordentlich empfindlich ansprechen.
Jährlich erkranken etwa 200 Kinder an Krebs.
Krebs ist bei Kindern selten. Dennoch erkranken in der Schweiz etwa 200 Kinder jährlich daran. Davon sterben leider immer noch ungefähr 50. Während vor 30 Jahren höchstens 40 Prozent der krebskranken Kinder geheilt wurden, sind es heute gut 70 Prozent. Eine Steigerung, die zeigt, wie sinnvoll die Aktivitäten unserer Stiftung sind.

Le petit coeur

Ramser 55, 58, 61, 62, 70, 72, 73, 75 und 76 spenden das Wurschtgeld an:
Bisheriger Spendenbeitrag total 4'300 Franken

Die Stiftung «Le petit cœur»
Die Stiftung «Le petit cœur» («Das kleine Herz») unterstützt Behandlungen und Herzoperationen bei Kindern, die in Ländern mit ungenügender medizinischer Versorgung leben. Seit 2006 läuft ein Projekt in Moçambique – weitere Projekte in anderen Ländern werden zur Zeit geprüft.
Das Herzchirurgie-Team der Stiftung «Le petit cœur» besteht aus: einem Spezialarzt für Herzkrankheiteneinem Herz-Chirurgenzwei Anästhesistenzwei Fachpersonen Operationsassistenzzwei Technikernvier Fachpersonen für die Intensivpflege «Le petit cœur» schenkt den behandelten Kindern ein neues Leben. Einmal operiert, brauchen die betroffenen Kinder keine medizinische Nachbetreuung mehr. «Le petit cœur» sorgt dafür, dass die lokalen Ärzte in Zukunft die rettenden Herzoperationen selber durchführen können. Die medizinischen Fachkräfte und die anderen Mitarbeitenden der Stiftung arbeiten alle ehrenamtlich und ohne Entschädigung.
Erklärung von Prof. R. Prêtre, Präsident Stiftungsrat: «Jedes Jahr kommen Babies mit Herzfehlern zur Welt. Der oft schwerwiegende Defekt verkürzt nicht nur die Lebenserwartung, sondern beeinträchtigt auch die Qualität ihres kurzen Lebens. Tägliche Aktivitäten werden zunehmend schwieriger.Die moderne Herzchirurgie ist heute in der Lage, die meisten solcher Defekte zu reparieren und den betroffenen Babies ein normales Leben zu ermöglichen. Sie verhilft zu einer vollständigen und uneingeschränkten Integration im sozialen wie auch beruflichen Leben.
Diese hochstehende Chirurgie benötigt aber modernste technische Mittel und speziell ausgebildetes Personal, was sich arme Entwicklungs- und Schwellenländer nicht leisten können.
Unser Team des universitären Kinderspitals Zürich – zusammengesetzt aus Kardiologen, Herzchirurgen, Anästhesisten und Pflegepersonal – hat sich humanitäre Projekte zum Ziel gesetzt. Einerseits sollen unsere Projekte möglichst vielen Kindern die Möglichkeit geben, ein normales Leben zu führen. Anderseits wollen wir Lehrprogramme unterstützen, die es den Ländern ermöglichen, solche Eingriffe in Zukunft ohne fremde Hilfe durchzuführen.
Es sind grosse Vorhaben, die in den letzten Jahren in wenigen Ländern schon grosse Erfolge ermöglicht haben.
Solche Projekte brauchen viel Zeit, Energie und Kapital. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, diese Projekte fortzuführen. Helfen Sie, auch für arme Kinder dieselben Chancen auf ein gesundes Leben zu schaffen wie für unsere Kinder.

Erweiterung Orgel der Hofkirche

Ramser 59 spendet 560 Franken Wurschtgeld an:

Die Grosse Hoforgel der Stifts- und Pfarrkirche zu St. Leodegar im Hof Luzern
Die im Jahr 1651 vom Salzburger Orgelmacher Hans Geisler erbaute Grosse Hoforgel in der Luzerner Stiftskirche St. Leodegar im Hof zählt optisch und klanglich zu den bemerkenswertesten Kirchenorgeln der Welt. Die derzeit rund 6000 Pfeifen sind auf 84 Register aufgeteilt. Die älteste und zugleich grösste Prospektpfeife stammt aus dem Baujahr der Hoforgel.
Im Fernwerk ist zudem die weltweit einzige Regenmaschine integriert, die 1862 von Friedrich Haas erbaut wurde. Um das stilistisch vielfältigste Instrument der Schweiz wieder zur Vollendung zu bringen, sollen die originalen Pfeifenbestände (1651/1862) – die beim grossen Umbau der Hoforgel (1972–1977) entfernt wurden – restauriert und in die Orgellandschaft zurückgeführt werden.

Stiftung Sternschnuppe

Ramser 60 spendet 1130 Franken Wurschtgeld an:

Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe
Unser Stiftungszweck ist es, Freude und Abwechslung in das Leben von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre zu bringen, die mit einer Krankheit, Behinderung oder mit den Folgen einer schweren Verletzung leben.
Wir sind eine schweizweit tätige Non-Profit-Organisation. Unsere Teams in den Geschäftsstellen Zürich und Lausanne arbeiten unter der Aufsicht des ehrenamtlich tätigen Stiftungsrats. Dabei werden wir von zahlreichen freiwilligen "Wunschbegleitenden" unterstützt.
Seit 1993 erfüllen wir Herzenswünsche von Kindern und finanzieren Sternenprojekte für Institutionen. Zudem offerieren wir Freizeitsterne – Freizeitangebote für Familien mit betroffenen Kindern sowie für Institutionen, welche diese Kinder betreuen.

Stiftung Wunderlampe

Ramser 56 spendet 490 Franken Wurschtgeld an:

Stiftung Wunderlampe
Die Stiftung Wunderlampe erfüllt Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen mit schweren Erkrankungen oder Beeinträchtigungen. Die Welt dieser Kinder ist geprägt von vielen Spitalaufenthalten, Operationen, Verzichten und Einschränkungen. Die Stiftung Wunderlampe schafft in diesem Alltag einen Moment der Freude, einen Lichtblick, mit einem wunderschönen, unvergesslichen Erlebnis.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 konnte die Stiftung Wunderlampe schon über 2'800 Wünsche erfüllen.

medico international

Diesem Hilfswerk können in den Jahren 2006 bis 2010 über 2'400 Franken aus der Wurscht-Kasse zugeteilt werden.

1968 in Frankfurt am Main gegründet, setzt sich medico international in solidarischer Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vorwiegend in Afrika, Asien und Lateinamerika für eine gerechte Welt ein. 1997 wurde medico als Mitinitiator der Kampagne zum Verbot von Landminen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. medico ist parteipolitisch unabhängig und konfessionslos. Die Arbeit des gemeinnützigen Vereins wird zu einem großen Teil aus Spenden und Förderbeiträgen finanziert und durch die medico-Stiftung abgesichert. Dies gewährleistet die Unabhängigkeit unseres politischen Handelns.


Zentrum Bethlehem für geistig-behinderte Kinder


Die Ramser-Jasser beschliessen im Jahre 2002, das Wurscht-Geld nicht mehr an die Schule für Blindenführhunde zu überweisen, sondern zukünftig andere wohltätige Organisationen zu unterstützen. Die Ramser-Runde unterstützt fortan mit dem Wurscht-Geld das von Bruder Edwin von Moos gegründete Zentrum Bethlehem für geistig-behinderte Kinder in Ifakara /Tanzania.

Das Zentrum Bethlehem erhält von 2002 bis ins Jahr 2010 über 5'600 Franken Wurschtgeld.

Schweizerische Schule für Blindenführhunde


Ab dem Jahre 1987 wird das Wurscht-Geld an die Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde gespendet.

Während 15 Jahren kommen über 8'200 Franken zusammen.

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